Archiv für Oktober 2007

Dumm. Verständlich. Seltsam. Beunruhigend.

Montag, 29. Oktober 2007

Dumm: Der Paddy vergisst, dass er keinen sich automatisch richtenden Wecker mehr hat und deshalb die Stunde Zeitverschiebung manuell vorgenommen werden sollte.

Verständlich: Der Wecker schrillt um 0500 statt 0600 los und sorgt damit dafür, dass ich schon “mitten in der Nacht” von meiner Frau als Trottel bezeichnet werde.

Seltsam:  Ich überlege mir ernsthaft, jetzt schon aufzustehen statt eine Stunde “nachzuschlafen”.

Beunruhigend: Ich entscheide mich dafür auf zu stehen und ins Büro zu gehen.

Der direkte Vorgesetzte

Freitag, 19. Oktober 2007

Wieder einmal wechselt mein direkter Vorgesetzter. Zum dritten Mal in drei Jahren bin ich davon betroffen. Beim ersten Mal wurde ich durch meinen Noch-Chef regelmässig informiert. Beim zweiten Mal wusste ich, was auf mich zukommt, weil ich eine Stufe nach oben rutschte. Nun muss ich mich vorläufig auf Gerüchte abstützen. Was sicherlich auch seinen Reiz hat. Der erste Tipp hat sich bereits als falsch erwiesen. Wobei eigentlich auch nur, weil die betreffende Person von sich aus abgesagt hat. Die nächsten Vermutungen sind am Laufen, nicht alle glücksversprechend, aus meiner Sicht.

Ich bin cleverer als Ikea

Montag, 15. Oktober 2007

Möbel zusammenbauen ist nicht des Paddys grosse Stärke. Aber als Ausgleich zu meinem mehrheitlich im Sitzen zu verrichtenden Job mach’ ich das ganz gerne. Eben habe ich Sohnemanns Hochbett erfolgreich von einem ins andere Zimmer verschoben. Natürlich nicht, ohne es vorher in seine Einzelteile zu verlegen. Dann jedes Stück Holz mehr oder weniger einzeln mit Muskelkraft transportiert und schliesslich am Bestimmungsort wieder zusammen gesetzt. Und siehe da, ich schaff’ das sogar mit einer Schraube weniger als Ikea vorgibt. Mit anderen Worten: Ein Gewindestift ist übrig. Ich hoffe, dass der nicht an einem tragenden Element fehlt. Und sonst werd’ ich’s dann in einer der kommenden Nächte hören. :-)

IFPI mal anders…

Sonntag, 14. Oktober 2007

Die Abkürzung IFPI steht im Allgemeinen für International Federation of the Phonographic Industy, also die Vereinigung der Musikproduktions-Industrie. Natürlich könnte hinter dem Kürzel IFPI auch etwas anderes stecken. Wie wär’s zum Beispiel mit “International Federation of Pirate Interests”? Die Vereinigung für Piraten-Interessen, eine Anspielung auf das Hauptfeindesbild der echten IFPI. So würde dann die richtige IFPI gegen die falsche IFPI stehen. Aber was im Zeitalter der Online-Medien natürlich nicht fehlen darf, ist eine Website. Doch wie kommt man zu einer Website, die für IFPI irgendwie Sinn macht, wenn doch die IFPI (die richtige meine ich) doch sicher alle möglichen Varianten für sich in Anspruch genommen hat? Wie wär’s mit ifpi.com? Unmöglich? Nein! Nicht, wenn die (richtige) IFPI vergessen hat, die Com-Domain rechtzeitig zu erneuern. So ist auf www.ifpi.com nun statt der richtigen eben die falsche IFPI zu Hause. Herrlich komisch.

[Quelle: Heise]

Lieferfrist über 1 Jahr

Montag, 08. Oktober 2007

Eine Speicherkarte mit 6 GB Speicherplatz hat sicherlich seinen Reiz. Aber ob ich so lange warten möchte? Gibt’s dann überhaupt noch Geräte, die diese Karte lesen können? ;-)

Porsche: 7′000 Bonus an Mitarbeiter

Montag, 08. Oktober 2007

Porsche hat letztes Geschäftsjahr rund 97′000 Fahrzeuge verkauft und damit einen Umsatz von 10.5 Milliarden US-Dollar erzielt. Branchenkenner vermuten, dass sich damit ein Jahresgewinn nach Steuern von ca. 3 Mia US-Dollar ausweisen lässt. Netterweise zahlt Porsche an 8′000 Mitarbeiter einen Bonus von über 7′000 US-Dollar. Einen Pappenstiel, gemessen am Gewinn. Aber damit kann sich Porsche darauf verlassen, loyale und motivierte Mitarbeiter zu haben, denn für die sind 7′000 eine schöne Summe. Und das sind die kleinen Unterschiede. In anderen Betrieben werden die Boni nur auf hohem Management-Niveau ausbezahlt. Dafür fallen sie dann unverschähmt viel höher aus.

Verzweifelte Musikindustrie

Sonntag, 07. Oktober 2007

Das revidierte Urheberrecht erlaubt nach wie vor den Download von Musik. Danke, Parlament. Die meisten Tauschbörsen laden aber bereits während dem Download wieder Teile der Datei hoch. Ein Downloader agiert also meistens, wenn auch unbewusst, zeitgleich als Uploader. Und macht sich damit im Grunde strafbar. Und die Musikindustrie ist dermassen verzweifelt auf der Jagd nach verlorengegangenen Umsätzen der letzten Jahre, dass man genau diesen Umstand für Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen nutzen will. Dabei ist die Situation ja nur entstanden, weil in der Überheblichkeit der Industrie es niemand für nötig hielt, den neuen elektronischen Medien Beachtung zu schenken. Warum auch? Den Absatzkanal via CDs liess sich so herrlich kontrollieren. Mittlerweile haben aber auch schon Bands und Interpreten von der Geld-Geilheit der Plattenfirmen die Nase voll, wie der Frontman von ‘Nine Inch Nails’ kürzlich an einem Konzert mitteilte: “Klaut meine Musik!