Porsche hat letztes Geschäftsjahr rund 97′000 Fahrzeuge verkauft und damit einen Umsatz von 10.5 Milliarden US-Dollar erzielt. Branchenkenner vermuten, dass sich damit ein Jahresgewinn nach Steuern von ca. 3 Mia US-Dollar ausweisen lässt. Netterweise zahlt Porsche an 8′000 Mitarbeiter einen Bonus von über 7′000 US-Dollar. Einen Pappenstiel, gemessen am Gewinn. Aber damit kann sich Porsche darauf verlassen, loyale und motivierte Mitarbeiter zu haben, denn für die sind 7′000 eine schöne Summe. Und das sind die kleinen Unterschiede. In anderen Betrieben werden die Boni nur auf hohem Management-Niveau ausbezahlt. Dafür fallen sie dann unverschähmt viel höher aus.
Porsche: 7′000 Bonus an Mitarbeiter
08. Oktober 2007Verzweifelte Musikindustrie
07. Oktober 2007Das revidierte Urheberrecht erlaubt nach wie vor den Download von Musik. Danke, Parlament. Die meisten Tauschbörsen laden aber bereits während dem Download wieder Teile der Datei hoch. Ein Downloader agiert also meistens, wenn auch unbewusst, zeitgleich als Uploader. Und macht sich damit im Grunde strafbar. Und die Musikindustrie ist dermassen verzweifelt auf der Jagd nach verlorengegangenen Umsätzen der letzten Jahre, dass man genau diesen Umstand für Strafanzeigen und Schadenersatzforderungen nutzen will. Dabei ist die Situation ja nur entstanden, weil in der Überheblichkeit der Industrie es niemand für nötig hielt, den neuen elektronischen Medien Beachtung zu schenken. Warum auch? Den Absatzkanal via CDs liess sich so herrlich kontrollieren. Mittlerweile haben aber auch schon Bands und Interpreten von der Geld-Geilheit der Plattenfirmen die Nase voll, wie der Frontman von ‘Nine Inch Nails’ kürzlich an einem Konzert mitteilte: “Klaut meine Musik!“